Jedes Wetter….

Die Wetterprognose hat für heute Regen vorausgesagt. Scheinbar sollte es wohl auch so sein, zumindest wurden wir nicht vom Sonnenschein geweckt…. Etwas später als sonst, sind wir aus den Federn gekrochen und haben uns inside ein schönes Frühstück bereitet. Mit Spiegeleier und Speck und allem was das Herz bzw. der Magen begehrt. Bevor die dicke Regenwolke kommt sind wir noch zum Waschraum um die Ecke. Gut so, kurz danach ging’s los! Der Himmel hat die Schleusen geöffnet! So hatten wir Zeit um die nächsten Stops zu planen. Ist zwar nicht mehr soviel los, aber nachdem die Hälfte der Campgrounds schon geschlossen sind, konzentriert es sich auf die noch offenen. In einer vermutlichen Regenpause bin ich raus für ne Zigarette. Da es noch genieselt hat bin ich gegenüber unters „Partydach“. Kaum dort angekommen ging’s dann richtig los! Hab mich schon Stunden (ohne weitere Zigaretten) dort stehen sehen. Keinen Schritt hätte ich in diesen Schütter gewagt. Aber nach guten 5 Minuten wurde es etwas weniger und ich konnte in unseren Camper zurückschwimmen.

Gegen 15 Uhr hat es dann aufgehört zu regnen und der Himmel ist aufgerissen. So sind wir noch los und haben eine schöne Wanderung im „Indian Summer“ gemacht. Auch hier waren wir wieder die einzigen Fußgänger, die machen alles mit dem Auto! Vorbei an einem wunderschönen See, durch leuchtende Wälder und völlig alleine sind wir durch die Landschaft gestapft.

Auf dem Rückweg hat Ricardo ca 500m vor dem Campingplatz die linke Sohle seiner Treckingschuhe verloren.

300 Kilometer auf dem Camino Portugués waren sie ihm treu ergeben, in Canada sollen sie also begraben werden. Lustigerweise hat sich dann 200m auch die rechte Sohle verabschiedet. Zuverlässige deutsche Wertarbeit 😂


Zurück am Camper die übliche Rollenverteilung: Ricardo zuständig für Feuer und Grillen, ich in the kitchen halt für den Rest 😉

Nachdem wir gegessen hatten haben wir es uns mit iPad, Wein und Chips im Camper gemütlich gemacht. Family and Friends haben wieder ein riesengroßes Lagerfeuer gemacht, aber irgendwie war’s uns nach Zweisamkeit. Gegen 22 Uhr sind wir den weiten Weg (etwa 2 Meter) Richtung Koje angetreten und haben uns gemütlich einkeschuschelt. Morgen soll’s wieder schön werden….

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