Indian Summer in la Mauricie - traumhaft!

Heute Nacht war’s draußen ganz schön ungemütlich! Es hat geregnet und gestürmt und so war ich heute zwar wieder früh wach, aber aus dem kuscheligen und warmen Bett hat mich nichts gezogen. Ricardo ist gegen 9 Uhr aufgestanden und hat mir Kaffee ins Bett gebracht. Beim Aufziehen der Rollos waren wir beide ganz erstaunt, dass wir blauen Himmel gesehen haben, aber auch unsere beiden Campingstühle, die nicht mehr dort standen, wo wir sie gestern Abend hinterlassen haben 🙈

Das Frühstück ging heute ganz fix, bei blauem Himmel wollten wir dann doch schnell los. Leider haben wir keinen Campground im Nationalpark bekommen und stehen ca. 30 Kilometer davor. Macht aber gar nichts, können ja mit unserem Schneckenhaus dorthin fahren. Sachen verstauen, Strom abhängen und los geht’s. Bekomm ich halt nur Bud light in der Pause, aber auch das macht nix!

Ein paar Brote im Gepäck und genügend Wasser, sind wir nach einem kurzen Stop an der Information vom Parkplatz im Park aus gestartet auf den 9 Kilometer Trail. Glück gehabt mit dem Parkplatz, 5 Minuten später hätten wir mit der Schüssel keinen Parkplatz mehr bekommen. Kurz die Pylone umgestellt und schon hatten wir einen wunderbaren Platz 😂

Laut Komoot sind wir den Trail in entgegengesetzter Richtung gelaufen, wie auf dem Plan von der Information. So waren wir fast den ganzen Weg alleine (außer Hunderter Asiaten, Inder und weiterer Besucher die uns entgegen kamen!). Zumindest keine vor uns 😉 Auch der Weg war wunderschön und auch wieder Mega anstrengend. Gefühlt sind wir nur bergauf gelaufen (aber ich hab nicht gejammert!). Wir hatten auch wunderschöne Spots auf die Seen und in einen absolut atemberaubenden Indian Summer.

Leider war es meist sehr bewölkt, manchmal hat’s etwas geregnet, weshalb die Eindrücke auf den Fotos nicht im mindesten das widerspiegeln wie es das Auge in Natur aufnimmt. Es war wirklich amazing, awesome (Bine weiß was ich meine!).

Am Rande der Erschöpfung bin ich ca. 2 Kilometer vor dem Parkplatz an einem Baum hängen geblieben und gestürzt. Nachdem ich mir ja schon mehrmals den Kopf und das Knie im Camper angehauen habe, war die Blessur am anderen Knie und der Handfläche nur ausgleichend 🙈😂

Glücklich und echt erschöpft sind wir am Parkplatz angekommen. Gut, dass wir unser eigenes Klo dabei haben, so haben wir uns das Anstehen mit den hunderten Asiaten (davon gibt es hier fast mehr wie Bäume) an der öffentlichen erspart!

Auf dem Rückweg haben wir noch einen „kurzen“ Tankstop eingelegt (dauert bis 160 Liter in den Tank laufen).

Zurück am Campground, wo ich wieder völlig souverän rückwärts eingeparkt habe (mittlerweile komm ich echt gut damit zurecht - muss ja auch mal erwähnt werden!), hat Ricardo das Feuer angeworfen. Heute gabs Spareribs mit Salat.

Nach diesem leckeren Essen sind wir bestimmt noch ne Stunde am Lagerfeuer gesessen. Es hat sowas völlig beruhigendes am Feuer zu sitzen und in die Glut zu schauen.

Morgen haben wir uns vorgenommen früher aufzustehen und loszudüsen. Das mit dem Parkplatz heute Mittag war schon tricky….

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