Nationalpark la Mauricie. Endlich frische Wäsche
Heute Morgen wurden wir wieder von der Sonne wachgeküsst. Mr. Biber hat wohl noch geschlafen, zumindest hat er sich heute Morgen auf unserem Toilettengang noch nicht blicken lassen. Punkt 10 Uhr sind wir, nach einem kurzen Frühstück, die 300 Kilometer Richtung Parc national de Mauricie gestartet. Das verlängerte Thanksgiving-Wochenende war richtig spürbar, mehrmals standen wir im Stau und der Verkehr war durchgehend dicht.
Bei den letzten Campgrounds haben wir per Mail unseren zugewiesen Platz einfach nur mitgeteilt bekommen, Office war gar nicht mehr besetzt. Bei diesem, privaten heute wurden wir vor der Schranke noch ganz offiziell empfangen. Unser Platz war ganz nahe des Zugangs und so konnten wir bis spät Abends alle Neuankömmlinge ausgiebig begutachten.
Nach dem 2. „Oldschool-Camper a la Griswold“ sind wir versucht „schöne Bescherung“anzusehen 😂

Der Campground ist echt schön, es gibt einen kleinen See mit Sandstrand…




…und sogar eine Laundry. Diese haben wir auch direkt genutzt und unsere Dreckwäsche gewaschen. So ganz sicher waren wir uns nicht, wie man den Trockner anschließend zum Laufen bringt, also hab ich mal über kanadische Trockner gegoogelt. Einigermaßen informiert war ich relativ sicher, dass das Programm delicated den Trockner aktiviert. Keine 2 Minuten später war klar, dass es ein weiteres Waschprogramm war. Diese Wäsche war definitiv sauber, aber nass. Mittels Übersetzer auf dem Handy konnte ich die Lady am Empfang überreden mir zu zeigen wie das mit dem Trockner funktioniert (die verstehen hier echt kein englisch, unglaublich!). War eigentlich ganz einfach: die Trockner waren die zwei Geräte neben den Waschmaschinen, wie peinlich 🙈 Am Ende hatten wir frische, gut riechende und trockene Wäsche. Juhu und ein Hoch auf die Technik (und den der sie versteht!)
Heute gabs ausnahmsweise mal kein Steak. Die vor einer Woche gekauften Nudeln wollten auch noch gegessen werden. So gab es Spaghetti Arrabiata und es hat uns Mega geschmeckt ☺️
Der Abend war unerwartet mild und so sind wir noch ne Stunde draußen am Lagerfeuer gesessen. Überall um uns herum haben die Feuer geknistert, auch schön ringsherum Gleichgesinnte zu haben.
wenn morgen das Wetter einigermaßen passt, wollen wir im Nationalpark wieder etwas wandern gehen, aber davor genießen wir noch eine kuschelige Nacht in unserem Schneckenhaus.
By the way: heute gabs marinierten Ricardo im Supermarkt!

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