Schnee, Regen und Sturm…
Hui war das kalt heute Nacht! Viel Platz im Bett haben wir nicht gebraucht! Zuallererst haben wir mit unseren Gasresten die Heizung angeworfen, mal sehen wie lange es hält….
Konnten noch im Warmen frühstücken, juhu. Heute war großer Abreisetag auf dem Campingplatz, glaube, ab morgen ist er geschlossen. Ganz relaxed haben wir alle unsere Sachen verstaut und dem Trubel draußen zugesehen. Heute erwartet uns nur eine lange Fahrt und laut Vorhersage jede Menge Regen…
Unser erstes Ziel war Quebec, da wollten wir an der Shell unser Gas auffüllen. Die hatten auch Propangas, allerdings braucht man hier eine spezielle Kundenkarte zum Bezahlen, die wir natürlich nicht haben! So ein Shit, wir haben uns schon heute Nacht schlafend im Motel gesehen…. Laut Serviceseite des Vermieters gibt es in Quebec 3 Stationen zum Auffüllen, die Shell geht nicht und eine hat definitiv an Wochenenden geschlossen, es ist Thanksgiving! Laut Google hat die 3. auch geschlossen, wir haben es aber auf einen Versuch ankommen lassen. Und wir hatten Glück! Geöffnet und Gas für uns, was für ein Fest! Hab mir ein Loch in den Bauch gefreut!
Erleichtert konnten wir uns so wieder auf den Weg machen. Noch 220 Kilometer lagen vor uns und es hat toujour geregnet und gestürmt. Das Schlimmste war aber, als es angefangen hat zu schneien, sogar der Straßenrand war weiß!!!! Ich konnte es gar nicht fassen und war auch entsprechend unentspannt…
Bei schönem Wetter wäre der Weg traumhaft gewesen, links von uns purer Indian Summer und rechts von uns der St. Lorenz Strom. Aber bei den Verhältnissen war ich echt nur froh als wir endlich, kurz vor 17 Uhr im Nirgendwo angekommen sind.
Wie gestern schon geschrieben, hier gibt es nix, außer Bäume. Nicht mal andere Camper, wir waren echt völlig alleine.

Doch, ein Luxuswaschraum 😂

Da ja schon klar war, dass Barbecue heute ausfällt, hatten wir für heute wieder Spaghetti geplant. War sehr gemütlich in unserem sehr warmen mobilen Zuhause. Heute wird geprasst, voller Gastank = Saunaverhältnisse 😂
Ach ja, als wir heute morgen los sind, war unser „Black Tank“, also Toilette, zu 1/3 voll, also easy. Nach dem Ankommen haben wir nochmal alles gecheckt und er zeigte auf einmal Full an!!!!! Mist, heißt, keine warme Pipi-Pause in der Nacht, sondern raus aufs Dixie!!!! Da es weder auf unserem „es-gibt-wirklich-gar-nix“-Campground noch in der näheren Umgebung eine Dump-Station zum Entleeren gab, hat Ricardo kurzerhand für die kommende Nacht einen anderen Platz gebucht, mit Fullservice. Hier waren 2 Nächte gebucht, aber mit vollem Tank nach Quebec zurückschaukeln wollten wir dann auch nicht.
Da es heute wirklich keine Fotospots gab, gibt’s mal ein paar Eindrücke vom Schneckenhaus:



Und ein sehr lustiges Verkehrschild aus der Region Quebec:

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